Anke Amendt ist unsere gesündeste und glücklichste Läuferin!

...und darf mit ihrer Freundin ins Women's Run Camp

RUNNER’S WORLD und BARMER haben – gemeinsam mit Aldiana – über die komplette BARMER Women’s Run Saison 2017 die gesündeste und glücklichste Läuferin der Saison gesucht. Egal, ob durch das Laufen abgenommen wurde, eine Krankheit besiegt wurde oder das Lauftraining einfach glücklicher gemacht hat: Jede Teilnehmerin konnte mitmachen und uns ihre ganz persönliche Geschichte erzählen. Als Hauptpreis wartete eine großartige Reise für 2 Personen in das Women’s Run Camp im Aldiana Club Salzkammergut im September.

Unter all den Gewinnspiel-Teilnehmerinnen und ihren beeindruckenden und sehr emotionalen Geschichten war es gar nicht so einfach, EINE Gewinnerin zu ermitteln. Letztendlich fiel die Wahl auf Anke Amendt aus Duisburg, die sich nun im Women’s Run Camp Ende September auf eine Woche voller brombeeriger Momente freuen darf. Begleiten wird sie dabei ihre Freundin Bettina Juschka.

Anke Amendt (links) mit ihren Freundinnen Melanie (mitte) und Bettina (rechts). Bettina wird Anke in das Women’s Run Camp begleiten.

 

Für uns hat sie ihre Geschichte noch einmal in einer etwas ausführlicheren Version niedergeschrieben:

Ich hatte am 06.06.2011 einen Hinterwandinfarkt, glücklicherweise zu Hause. Mein Mann hat mich durch eine Herzmassage am Leben gehalten, bis der Notarzt kam. Dieser hat mich dann mehrfach im Wohnzimmer geschockt. Im KWK In Duisburg Meiderich bin ich dann per Katheder operiert worden. Ich habe einen Stent in die Hinterwandarterie gesetzt bekommen. Da der sich aber sofort (noch während der OP) wieder zugesetzt hat, musste ein weiterer Stent in den ersten gesetzt werden. Das war schon alles ziemlich dramatisch.  – Wurde mir allerdings nur erzählt. Im Anschluss habe ich dann so ca. eine Woche im künstlichen Koma gelegen, damit  mein Herz wieder „in Tritt“ kommen konnte und mein Hirn keinen Schaden nahm. Nach zwei Wochen Klinik insgesamt bin ich dann in die Reha gekommen. Dort konnte ich wieder ganz langsam mit Sport beginnen. Da ich aber früher schon sporadisch gelaufen war, fühlte ich mich mit der anfänglich üblichen Hockergymnastik schnell unterfordert. Ich bemühte mich um möglichst viele Einheiten im Fitnessstudio der Einrichtung und fing ganz langsam wieder an zu laufen – aber wirklich ganz langsam ! Als ich nach drei Wochen aus der Klinik kam, konnte ich schon wieder drei Kilometer im langsamen Tempo laufen. Und mit dem Rauchen hatte ich auch endlich aufgehört.

Wieder zu Hause buchte ich als erstes ein geeignetes Fitnessstudio und fragte auf dem Fußballplatz meines Sohnes zwei Mütter, von denen ich wusste, dass sie laufen, ob ich nicht mit Ihnen ein bisschen laufen könnte. Ich durfte! Daraus entwickelte sich eine tolle Freundschaft, die sich heute nicht mehr nur um Kinder auf dem Fußballplatz und laufen dreht. Aber das Laufen ist immer noch der Kern. Wir laufen in Duisburg beim Lichterlauf, der Winterlaufserie, in Köln beim Women’s Run und ansonsten in Duisburg um die Regattabahn – eine tolle Trainingsmöglichkeit! Mal mehr oder auch mal weniger Kilometer. Aber wir motivieren uns immer wieder gegenseitig, auch wenn das Wetter mal schlecht ist – Da kann eine gute Lauffreundin auch schon mal ein echtes Motivationswunder sein!

Wir sagen an dieser Stelle noch einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, bedanken uns aber auch ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen, die uns ihre persönlichen Geschichten erzählt haben. Jede einzelne hat uns wirklich sehr beeindruckt!

aa