Ergänzendes Lauftraining – mit und ohne Equipment

Tipps von Lauf-Expertin Heike Drechsler

Laufen ist euch zu einseitig? Braucht ihr manchmal eine Abwechslung? Dann wäre mein Tipp: Ergänzt euer Trainingsprogramm durch andere Bewegungsformen. Warum ist das gerade für Läuferinnen sinnvoll? Unterschiedliche Bewegungsformen bringen Abwechslung ins Training und schützen die Muskulatur vor Fehlbelastungen. Durch ergänzendes Training wird das Laufen leichter und die Muskulatur vielseitiger trainiert. Dadurch wird euer Bewegungsablauf stabiler und die Verletzungsanfälligkeit sinkt. Aktive Erholung nach einem anstrengenden Lauf, zum Beispiel durch Schwimmen oder Yoga, hilft außerdem, die Muskulatur zu entspannen. Wer abwechslungsreich trainiert, merkt schnell: Jede andere Art, sich zu bewegen, kann zum Vorteil sein und das Laufen positiv beeinflussen.

Laufen alleine reicht nicht aus

Deshalb suche ich mir regelmäßig andere Sportarten wie Schwimmen, Wandern, Klettern oder Nordic Walken, um mein Lauftraining zu beleben. Kombiniert durch leichtes Krafttraining mit kleinen Gewichten und Übungen mit dem eigenem Gewicht, stärkt das die Muskulatur und beeinflusst das Laufbild. Meine Erfahrung ist: Laufen alleine reicht nicht aus, um die Muskulatur in Form zu halten. In meiner aktiven Zeit spielte die Abwechslung im Training eine große Rolle. Ich war und bin auch heute noch eine Mehrkämpferin. Die verschiedenen Disziplinen geben mir Stärke um die intensive Sprung- und Sprintbelastung der Muskulatur gut zu kompensieren.

Einfach mal was anderes ausprobieren

Darüber hinaus haben mir turnerische Elemente immer viel gebracht oder spielerisches Zirkeltraining mit unterschiedlichen Ansätzen wie Schnelligkeit, Kraft, Koordination und Kondition. Ich bin nie nur gesprungen – Turnen und verschiedene Spiele wie Fußball, Basketball, Seilspringen oder Gymnastik gehören schon immer zu meinem sportlichen Alltag. Probiert es einfach aus! Ihr könnt dabei ganz kreativ sein. Denkt nur daran, nicht jeden Tag das gleiche zu trainieren. Und achtet auf den Wechsel zwischen Belastung und aktiver Erholung, etwa durch leichte Übungen. So bleibt ihr am Ball und stärkt eure Muskulatur mit unterschiedlichen Bewegungsformen.

Eure Heike Drechsler