Asphalt oder Wald? Der ideale Laufuntergrund

Lauft ihr lieber auf weichem Waldboden oder hartem Asphalt? Beides kann beim Joggen Vor- und Nachteile bieten. Auf einem harten Untergrund landet ihr härter und belastet somit auch die Gelenke etwas stärker. Ein Waldboden ist hingegen leicht federnd, jedoch häufig uneben.

Meine Lieblingsbahn für Wettkämpfe musste früher sehr hart und griffig sein. Die Nachwirkung spürte ich am nächsten Tag dann aber auch besonders in der Schienbein- und Wadenmuskulatur. Daher ist bei einem härteren Laufuntergrund ein guter Schuh wichtig, der die Stoßkräfte gut verteilt und eine dämpfende Wirkung hat. Damit könnt ihr dann auch problemlos auf Asphalt laufen. Gerade nach einer Verletzung ist dies sinnvoll, da die Wahrscheinlichkeit umzuknicken oder auszurutschen hier deutlich geringer ist als auf Waldwegen. Wer Probleme mit den Gelenken hat oder ein paar Kilogramm zu viel auf die Waage bringt, sollte eher auf weicherem Untergrund joggen. Oder kann auf das gelenkschonendere Walken umsteigen.

Mein Tipp: Vermeidet zu viele Wechsel auf unterschiedlichen Böden, da die Muskulatur sehr sensibel auf Veränderungen reagiert und schneller ermüdet. Je besser eure Muskeln ausgebildet sind, desto weniger Probleme werdet ihr jedoch beim Laufen haben. Zu weiche Böden – wie Sand – sind übrigens sehr kraftaufwendig. Kürzere Strecken auf Sand sind aber ideal, um die Fuß- und Schienbeinmuskulatur zu trainieren.

Grundvoraussetzung für alle Laufstrecken ist eine gute Gesamtmuskulatur. Sie schützt vor Verletzungen und ist auf unebenem Boden nicht sofort überfordert, so dass man hat auch in anspruchsvollen Gelände Spaß beim Laufen hat.

Eure Heike