Optimale Atmung und den richtigen Laufrhythmus finden

Geratet ihr beim Laufen häufig außer Atem oder bekommt Seitenstechen? Dann solltet ihr nicht nur euer Lauftempo überprüfen, sondern auch eure Atemtechnik. Wir atmen zwar automatisch ohne nachzudenken, im Vergleich zu anderen Organfunktionen kann man die Atmung aber steuern. Beim Laufen den richtigen Takt zu finden, ist reine Übungssache. Regelmäßiges Lauftraining hilft, einen gleichmäßigen und tiefen Atemrhythmus zu entwickeln. Versucht statt flacher Brustatmung, gezielt tief in den Bauch einzuatmen und lange auszuatmen. So nutzt ihr euer gesamtes Lungenvolumen, erhöht die Sauerstoffaufnahme – und verhindert dann auch lästiges Seitenstechen.

Tipp: Übt mindestens zehnmal am Tag gezielt das tiefe Ein- und Ausatmen in die untere Bauchmuskulatur. Zur Unterstützung könnt ihr eure Hände auch auflegen, um genau zu spüren, wo die Atmung hinfließen soll.

Je besser euer Trainingszustand ist, desto leichter gelingt es dann auch, die tiefe Bauchatmung anzusteuern. Achtet besonders am Anfang des Lauftrainings auf einen angemessenen Pulsbereich, so dass ihr erst gar nicht in Schnaufen kommt. Denn die Herzfrequenz steigt mit zunehmender Belastung und die Atmung wird schneller. Bei einem ruhigen Lauftempo schafft man es, durch die Nase ein- und durch den Mund wieder auszuatmen. Diese Technik schützt in der kalten Jahreszeit übrigens auch die Bronchien. Erhöht ihr das Lauftempo, atmet ihr meist automatisch durch Mund und Nase.

Durch die richtige, tiefe Atemtechnik versorgt ihr eure Muskulatur optimal mit Sauerstoff – und lernt gleichzeitig einen langen Atem beim Laufen zu entwickeln.

Eure Heike