Baden nach dem Sport

Kneipp® verrät die wichtigsten Tipps zur Regeneration und
Pflege nach dem Sport

Nach dem Sport kommt die Erholung – und das Baden. Denn wer trainiert, muss dem Körper auch Zeit lassen, sich zu regenerieren und sich angemessen auf die nächste Sporteinheit vorzubereiten. Der Körper steigert seine Fitness also nicht während des Sports, sondern danach. Ein ausgiebiges Bad nach dem Sport kann die Regeneration unterstützen.

Baden nach dem Sport entspannt die Muskeln

Die Wärme eines heißen Bades tut dem Körper gut – gerade nach dem Sport. Sie regt die Durchblutung an, von der nach der körperlichen Anstrengung insbesondere die Muskeln profitieren. Denn während sie beim Sport angespannt sind, können sie im warmen Wasser entspannen und entkrampfen. Ein warmes Bad kann auch bei Muskelkater gut sein. Der Grund: Die hohe Wassertemperatur regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an. Die Muskeln entspannen, durch den erhöhten Stoffwechsel werden Schäden (wie zum Beispiel der Muskelkater) schneller repariert.

Leistungssportler setzen zunehmend auf kühle Bäder. Direkt nach dem Sport gehen sie in ein sogenanntes Eisbad, das die Muskeln schnell regenerieren, Entzündungen hemmen und Schwellungen und Schmerzen lindern soll. Die Wassertemperatur beträgt dabei nicht mehr als 15 Grad Celsius – es ist also nichts für Frostbeulen.

Doch welche Variante sollte man jetzt wählen? Dazu scheiden sich die Geister. Am besten findet jeder Sportler für sich selbst heraus, was seinem Körper guttut. Wer nach der Fitness die Regeneration mit Entspannung kombinieren möchte, sollte sich wohl eher für ein warmes Bad entscheiden.

Für noch größeres Wohlbefinden: Der richtige Badezusatz

Mit dem richtigen Badezusatz kann Baden bei Muskelkater oder noch davor, direkt nach dem Sport, noch wirksamer sein. Erfrischende und vitalisierende Essenzen können die Regeneration zusätzlich unterstützen und Lust auf die nächste Sporteinheit machen. Besonders geeignet dafür sind Düfte wie Wachholder, Teufelskralle oder Arnika.

Nach dem Sport: Gutes für die Haut tun

Dass ein Bad nach dem Sport bereits aus hygienischen Gründen Sinn macht, steht außer Frage. Doch nicht nur das: Während der Körper beim Sport schwitzt, verliert er Mineralien, die sich mitunter auf der Haut ablagern. Reizungen und Unreinheiten sind die Folge – insbesondere für Allergiker oder Menschen, die ohnehin zu empfindlicher Haut neigen, ist das sehr unangenehm. Um dies zu vermeiden, empfiehlt es sich auch deshalb, sich nach dem Sport gründlich zu waschen und die Haut zu säubern.